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Gläserner Hammer am Start

09.04.2008
 

Stadtrodaer Glaskünstlerin bei internationalem Wettbewerb dabei
Von OTZ-Redakteurin Carola Frindert Stadtroda. Mit einem gläsernen Hammer geht die Stadtrodaer Glaskünstlerin Katharina Schein an den Start eines internationalen Glas-Design-Wettbewerbs.

Mit dem Motto "Vorsicht Glas" hat ein europaweit agierender Glasgroßhändler zum "Kräftemessen" um Ideen und kunsthandwerkliches Geschick aufgerufen. Und ist auf ein breites Echo gestoßen. 405 Glasgestalter haben sich beteiligt. Alle Exponate sind seit dem 1. April im Internet zu sehen. Denn neben den Preisen, die eine ebenfalls internationale besetzte Jury vergibt, wird auch ein Publikumspreis ausgelobt. Den ganzen April über kann man sich an der Abstimmung beteiligen. Jeweils eine Stimme für ein Objekt nimmt das elektronische Abstimmungsverfahren an. Unter der Adresse www.tgk.de kommt man zu den Bildern, wenn man seine eigene E-Mail-Adresse eintippt.

"Angeordnet sind die Wettbewerbsbeiträge in der Reihenfolge des Zeitpunktes, zu dem sie eingereicht wurden. Meine Arbeit findet sich in der oberen Mitte. Als 162. Objekt steht mein "Glas-Hammer-Schlag" in der 33. Reihe", erzählt Kathrin Schein, dass sie erst zur Teilnahme überredet werden musste. Den Part hat ihr Glaslieferant in Suhl übernommen. Er hat seine Stadtrodaer Geschäftspartnerin nicht nur auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht, sondern sie auch sehr eindringlich zum Mitmachen ermutigt.

Endlich überzeugt, habe sie mit ihrem Konzept auf die Idee, also auf eine inhaltsreiche Auslegung des Wettbewerbsmottos gesetzt. Glas mit einem Hammerschlag in Verbindung zu bringen, aus den Gegensätzen Kraft und Zerbrechlichkeit eine Einheit zu machen, das ist ihr mit der Arbeit gelungen. Der gläserne Hammer durchdringt eine Aluminiumplatte, die zudem Spuren des ersten vergeblichen Versuchs aufweist.

Das Wettbewerbsmotto "Vorsicht Glas" findet sich auf dem Fuß der Skulptur noch in Schriftszügen verschiedener Sprachen. Damit habe sie dem internationalen Charakter des Wettbewerbs Rechnung tragen wollen, verweist die Kunsthandwerkerin nicht ohne Stolz darauf, dass "Vorsicht Glas" auch in Hindi, der indischen Nationalsprache zu lesen ist.

Das geht auf die Freundschaft mit der aus Indien stammenden Frau eines Klavierbauers aus Chemnitz zurück, den sie auf einer Messe kennenlernte. Da sich die Worte in der fremden Sprache nicht am Telefon buchstabieren lassen, kam der Schriftzug per Fax in die Schein´sche Werkstatt im Stadtrodaer Grüntal, wo er dann akkurat auf den Metallfuß übertragen wurde.

Da war dann, wie bei der Ausführung insgesamt das handwerkliche Geschick von Katharina Schein gefragt. Den Hammerstiel hat sie sich von einem befreundeten Glasbläser fertigen lassen. Den Hammerkopf stellte sie in der Tiffany-Technik her, in der viele ihrer Exponate entstehen.

Mit ihren Erzeugnissen, die sie in ihrer Werkstatt und ab und zu bei heimischen Volksfesten anbietet, ist sie das ganze Jahr über auf Reisen zu Messeauftritten. Nun hofft sie auf das Interesse zu Hause und darauf, dass sie von hier bei der Internetabstimmung vielleicht die ein oder andere Stimme einheimsen kann.

Quelle: OTZ

Copyright © 2013 SKS Schein Bleiglas und Folienkunst
Stand: 16. Juni 2014
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